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Freitag, 18. September 2009
Das NatAmi-Projekt veröffentlichte weitere Bilder des in Entwicklung befindlichen NatAmi-Boards. Auf dem neuesten Bild zu sehen ist hierbei das LX-Mainboard, welches in erster Linie zur Überprüfung der Hardware und des Designs dient.
Das NatAmi LX Mainboard verfügt dabei über 2 PCI-Steckplätze, Seriell- und Parallelport, PS/2 Anschlüsse für Tastatur und Maus, Floppyanschluss, Joystickports, verschiedene Videoanschlüsse (31kHz Video-out über DVI, 15kHz Video-out, 15kHz Video-in), Audio-in und Audio-out, SyncZorro, 2.5″ sowie 3.5″ IDE, USB 1.1, 128MB Chip Ram (max) und 128MB Fast Ram (max).
Nun gilt es abzuwarten, wie gut die Hardware und das bisherige Design arbeitet. Sollte alles wie erwartet funktionieren, so könnte eventuell bereits in den nächsten Monaten mit der Auslieferung der ersten Entwicklerboards begonnen werden. Es könnte für Amiga Freunde also ein heisser Herbst bevorstehen.
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Dienstag, 25. August 2009
Eine neue Erweiterung ist eingetroffen und mit dem Subway USB-Kontroller erreicht mein Amiga 1200 die wohl letzte Ausbaustufe – vorerst zumindest.
Die Subway ist ein USB-Kontroller für den Uhrenport des Amiga 1200 und erweitert diesen dank integriertem Hub um 4-USB-Ports. Der Kontroller ist dabei kompatibel zur USB 1.1- und USB 2.0-Spezifikation allerdings ohne Highspeed-Modus. Zum aktuellen Preis von 92,90 Euro gehören zum Lieferumfang eine Subway USB-Kontrollerkarte, eine ausführliche Anleitung, eine Treiberdiskette mit Poseidon in der aktuellen Version, ein Uhrenport-Flachbandkabel sowie zwei Haltebleche mit je zwei USB-Anschlüssen.
Nach erfolgreichem Einbau der Subway und der Installation von Poseidon, können auch schon direkt die ersten Geräte genutzt werden. Poseidon unterstützt hierbei eine Reihe von Erweiterungen wie Mäuse, Tastaturen, Laufwerken, Netzwerkadapter oder auch Webcams. Hierzu muss man allerdings erwähnen, das natürlich nicht alle am Markt befindlichen Geräten zu 100% unterstützt werden können, jedoch sollten die gängigsten Modelle ihren Dienst einwandfrei verrichten. Der Guide im Poseidon-Archiv und die Homepage liefern dazu noch ausführlichere Informationen.
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Mittwoch, 22. Juli 2009
Das NatAmi-Projekt veröffentlichte erste Bilder einer komplett bestückten 68060-Prozessorkarte für das ebenfalls in Entwicklung befindliche NatAmi-Board. Thomas Hirsch konnte eine Prozessorkarte erfolgreich über den Serial Port ansprechen und so einige Befehle ausführen. Grössere Fehler scheinen soweit im Layout der Karte nicht vorhanden zu sein, so dass nun die noch fehlende Logic für den FPGA in Angriff genommen werden kann.
Die NatAmi 68060-Prozessorkarte besitzt derzeit einen Steckplatz für einen 68060-Prozessor, 4 MB SRAM, Altera Cyclone III FPGA, Kickstart Flashspeicher, Serial Port Debug Interface und eine SyncZorro-Schnittstelle zum Anschluss an das NatAmi-Board. Mit einer geeigneten Maske des 68060-Prozessors soll so ein Takt von 100 MHz problemlos möglich sein.
NatAmi ist ein Amiga-Klone von Thomas Hirsch und verfügt über eine Reimplementation der Amiga-Custom Chips. Im Gegensatz zu ähnlichen Projekten ist auch AGA-Kompatibilität angestrebt, allerdings wird der Chipsatz nicht zyklengenau emuliert.
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Donnerstag, 02. Juli 2009
Mit der Ausgabe 07/2009 des Amiga-Magazins wurde die älteste noch erscheinende Amiga-Zeitschrift aus wirtschaftlichen Gründen vom Verlag eingestellt.
Das Amiga-Magazin startete, nachdem es bereits zur CeBIT 1987 eine erste Sonderausgabe gab, regulär mit der Ausgabe 06-07/1987 kurz nach der Markteinführung des Amiga 500 in Deutschland im Markt & Technik-Verlag. In den besten Jahren hatte das Magazin einen Heftumfang von rund 300 Seiten und Auflagen von über 110.000 Exemplaren erreicht. Nachdem der Amiga-Markt Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts einbrach, wurde mit der Ausgabe 01/1998 das Amiga-Magazin als eigenständige Zeitschrift eingestellt.
Das Amiga-Magazin erschien daraufhin im WEKA-Verlag als Beilage für Abonennten der PCgo! und schrumpfte kontinuirlich in Umfang und Auflage. Daran konnte auch die Übernahme der AmigaPlus im Jahr 2005 nichts mehr ändern. Somit verbleibt die Amiga-Future als einzige noch regelmässig erscheinende Amiga-Zeitschrift.
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Sonntag, 07. Juni 2009
Ich habe es ja schon seit einiger Zeit versprochen und nun ist es auch endlich soweit. Ab sofort steht zu jeder vorhandenen Hardwareerweiterung auch ein Archiv mit entsprechenden Gerber-Dateien, Stücklisten und Anleitungen zum herunterladen bereit. Somit kann sich nun jeder selbst die gewünschte Hardware herstellen. Obwohl ich mir Mühe bei der Zusammenstellung der Archive gegeben habe, schliesse ich dennoch jede Garantie auf Fehlerfreiheit aus. Gerne helfe ich bei Fragen oder Problemen zwecks Leiterplattenbeschaffung und Bestückung oder Organisation von Sammelbestellungen weiter. Viel Spass!