Classic Computing 2012

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Am 29. und 30. September 2012 findet wieder die alljährliche Classic Computing vom Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V. statt. Die Veranstaltung findet in diesem Jahr in der Nibelungenhalle in Lorsch statt.

Als Besucher hat man hier die Möglichkeit einmal zurück in die Vergangenheit zu reisen und Computer und Konsolen der letzten Jahrzehnte nicht nur einfach anzuschauen sondern sich auch aktiv damit auseinandersetzen. Dazu werden wieder viele Aussteller ihre Schätze präsentieren und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Egal ob Amiga, Atari, Sega, Nintendo, Commodore oder ganz exotische Systeme.

Als eine kleine Besonderheit in diesem Jahr wird Petro Tyschtschenko vor Ort sein und es wird wieder die Möglichkeit geben neue Amiga 1200 Magic Pakete aus der damaligen ESCOM-Produktion zu bestellen. Eine erste Auslieferung wird für Oktober 2012 versprochen. Desweiteren wird auch ein Amiga Walker Prototyp vorgestellt.

Wer also an diesem Wochenende noch nichts in seinem Terminkalender stehen hat und noch eine Anregung braucht, dem kann ich einen Besuch der Classic Computing nur ans Herz legen. Der Eintritt für Besucher ist um übrigen frei.

Neuer Lesestoff für den Retro-Fan

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Im Handel gibt es seit kurzem neuen Lesestoff für den geneigten Retro-Fan rund um den PC,  Homecomputer und Konsolen.

Mit der retro Gamer aus dem zur Heise-Verlagsgruppe gehörenden eMedia Verlag bekommt der Leser auf 256 Seiten eine Vielzahl von Reports, Spielevorstellung, Plattform-Checks, Interviews und weiteren interessanten Artikeln, die sich alle rund die Spielewelt vergangener Tage widmen. Egal ob Atari, Playstation, MSX oder Exoten wie die ColecoVision. Bei dem Umfang des Magazins dürfte so schnell keine Langeweile aufkommen und kann im Zeitschriftenhandel für 12,90 Euro bezogen werden.

Das LOAD Magazin kann gegen eine Schutzgebühr von 3,- Euro bei einigen Händlern oder direkt beim Herausgeber erstanden werden. Die Zeitschrift kommt vom Verein zum Erhalt klassischer Computer e.V. und bietet auf rund 78 Seiten ebenfalls viel Lesestoff rund um Computer und Konsolen der letzten Jahrzehnte – vom ZX Spectrum über Atari hin zum Commodore 64 und vieles mehr.

Sollten die Tage zwischendurch also wieder zum verweilen in den eigenen Wänden animieren, lässt sich die Zeit somit ganz sinnvoll nutzen und ein wenig in Erinnerung schwelgen.

Ultimate PPC

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Nachdem in der Vergangenheit bereits einige PowerPC-Erweiterungskarten für den Amiga angekündigt, aber nie die Serienreife erlangt haben, schicken sich diesmal 2 Entwickler aus den Niederlanden ins Rennen und wollen mit der Ultimate PPC für den Amiga 4000/3000 endlich wieder für Nachschub auf dem PowerPC-Sektor sorgen.

Auf den ersten Blick scheint dieses Projekt schon sehr weit fortgeschritten zu sein, Bilder zu einem ersten Prototypen sind bereits auf der Interneseite zu sehen, welche zumindest optisch einen guten Eindruck hinterlassen. Die Daten der geplanten Ultimate PPC Erweiterungskarte lesen sich auch sehr interessant:

  • 33 MHz 68040 CPU
  • 128 MB DD3 RAM (für 68040)
  • 1 GHz Freescale QorIQ P1013 PowerPC CPU
  • 2 GB DDR3 RAM als SO-DIMM (für PowerPC)
  • USB2 Host Controller mit integriertem 4 Port Hub
  • SATA2 Controller mit zwei SATA Ports
  • 10/100/1000 Ethernet Controller
  • Embedded 2D Video mit DVI Anschluss

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Indivision AGA MK2

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Seit wenigen Tagen ist die neue Indivision AGA MK2 für Amiga 1200/4000T sowie 4000D/CD32 im Handel erhältlich. Die Preise liegen bei 149,90 Euro für die Amiga 1200/4000T Version bzw. 199,90 Euro für die Amiga 4000D/CD32 Version.

Der Indivision AGA MK2 ist ein interner Flickerfixer und ermöglicht den Anschluss moderner Monitore, welche die sonst üblichen Amigasignale nicht darstellen können. Neben den schon vom Vorgänger Indivision MK1 bekannten Merkmalen, wie 24-bit Farbauflösung, Unterstützung für Super Hires Modi und Highgfx bis zu 1024×768 Pixel bringt der Nachfolger als Neuerungen einen DVI-I Anschluss anstelle der VGA Buchse mit. Außerdem wurde der Pixelclock auf bis zu 135 MHz erhöht und der Framebuffer beträgt nun 16 MB. Ein dezentes, halbtransparentes On-Screen-Display ersetzt den Splashscreen der Vorgängerversion und alle Bildschirmauflösungen können mit mindestens 60 Hz ausgegeben werden. Die Firmware kann wie gewohnt über Software aktualisiert werden. Ein Konfigurationstool ist derzeit noch in Arbeit und kann später über die Internetseite des Herstellers bezogen werden.

Anders als der FlickerMagic von DCE kolidiert leider auch der Indivision AGA MK2 im Amiga 1200 wie schon sein Vorgänger mechanisch mit diversen Uhrenporterweiterungen (z.B. Prelude 1200, Delfina 1200, Melody 1200, IOBlix 1200) und der BVision PPC Grafikkarte. Hier hätte ich mir ebenfalls eine Verbesserung gewünscht und somit bleibt es dem geneigten Amiga 1200 Besitzer überlassen, ob sich eine Anschaffung für ihn lohnt und gegebenenfalls auf vorhandene Uhrenporterweiterungen verzichtet.

Melody 1200 Pro

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Mit der Melody 1200 Pro von Kato Development habe ich eine neue Soundkarte für meinen Amiga 1200 erworben und bin von dieser Karte einfach nur begeistert.

Anders als die Delfina Flipper Edition passt diese perfekt in den Amiga 1200 hinein und trennt sauber durch die Bauweise mit zwei Platinen den analogen vom digitalen Bereich. Die Ausstattung der Melody 1200 Pro ist ordentlich ausgefallen, neben 3 Stereo-Eingängen mit variabler Vorverstärkung und Aktivfilterung, wobei einer intern zugänglich ist, gesellt sich 1 Stereo-Ausgang sowie die Möglichkeit am durchgeschliffenen Uhrenport z.B. eine Twister 1200 weiterhin zu nutzen. Mit einem hochwertigen Crystal CS4227 Chip stehen neben einem 20 Bit AD/DA-Wandler auch Samplefrequenzen bis 48 kHz zur Verfügung. Aufnahme und Wiedergabe im Full-Duplex Modus kann man als selbstverständlich ansehen.

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