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In LumiFTP 1.2 geht es vor allem ums Vertrauen: Das Adressbuch lässt sich mit einem Passwort verschließen, ein Vertrauensspeicher merkt sich Zertifikate und Host-Keys, und wer durch einen Proxy will, kann das jetzt auch.
Das Adressbuch ist jetzt eine Datei wie jede andere: Es lässt sich umbenennen, kopieren und mit einem zweiten Buch zusammenführen. Profile, Gruppen und Papierkorb liegen darin. Der Passwortschutz nutzt ChaCha20-Poly1305, die Schlüsselableitung läuft über PBKDF2 oder Argon2id in drei Stufen, und nach einer Pause sperrt sich das Buch von selbst. Schlagworte ordnen Zugänge quer zu den Gruppen.
Bei Zertifikaten und Host-Keys gibt es nun einen Vertrauensspeicher: Der erste Kontakt fragt nach, ein geänderter Schlüssel fällt auf, und ein Manager zeigt beides samt Fingerabdruck. Neu ist auch der Proxy. LumiFTP verbindet durch einen SOCKS5- oder HTTP-CONNECT-Tunnel, für FTP, FTPS und SFTP, dazu kommt der klassische FTP-Vermittler mit vier Anmeldesequenzen; einzelne Zugänge können ihn übergehen. Für FTPS lässt sich die TLS-Version je Zugang wählen.

Ein neues Menü Ansicht klappt Schnellverbindung, lokale Seite und Protokoll weg – auf kleinen Bildschirmen bekommt der Server so das ganze Fenster. Ein Verzeichnisvergleich färbt ein, was nur auf einer Seite liegt oder sich unterscheidet, und auf Wunsch blättern beide Seiten synchron. Die Listen filtern nach Name, Größe und Alter, alle Spalten sind sortierbar, und Attribute setzen oder Umbenennen nach Muster gilt für eine ganze Auswahl.
Bei den Übertragungen lässt sich das Tempo getrennt für Laden und Senden begrenzen, bis zu zwei Übertragungen laufen gleichzeitig, und die Warteschlange übersteht einen Neustart. Für Dateiarten können externe Programme hinterlegt werden; „Bearbeiten“ öffnet eine Datei vom Server lokal und schreibt jede Änderung automatisch zurück. UTF-8-Dateinamen kommen richtig an, und Serverzeiten erscheinen auf Wunsch in der Ortszeit – dafür braucht es die tz.library.
Hinzu kommen Skripte je Zugang (ARexx, Shell oder Workbench) vor dem Verbinden und nach der Anmeldung, komprimiertes SFTP und viele Fehlerbehebungen. Dazu gehört auch das Erkennen abgerissener Verbindungen: Eine SFTP-Sitzung, die still gekappt wurde, meldet LumiFTP jetzt als getrennt, statt sie weiter als verbunden anzuzeigen. Der Download steht wie gewohnt auf der Projektseite LumiFTP bereit.
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