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Mit LumiTorrent 1.0 bekommt die Lumi-Suite einen BitTorrent-Client. Er ist keine Portierung einer großen Bibliothek, sondern eine eigene, schlanke Engine in C: Eine einzige Ereignisschleife bedient das Fenster und alle Verbindungen, so bleibt die MUI-3.8-Oberfläche auch auf einem 68030 mit wenigen Megabyte Speicher flüssig bedienbar, während im Hintergrund geladen und verteilt wird.
Ein Download startet aus einer Torrent-Datei oder direkt aus einem Magnet-Link; Peers kommen über HTTP-, HTTPS- und UDP-Tracker, das DHT, den Peer-Austausch und aus dem eigenen Netz. Webseeds laden zusätzlich von gewöhnlichen Webservern, die Verbindungen lassen sich verschlüsseln (MSE/PE), und den Port gibt LumiTorrent auf Wunsch selbst am Router frei – über PCP, NAT-PMP oder UPnP. Je Torrent lässt sich wählen, welche Dateien geladen werden; eine Warteschlange begrenzt die gleichzeitigen Downloads, Seed-Ziele beenden das Verteilen nach Verhältnis oder Zeit. Eigene Torrents erstellt LumiTorrent aus einer Datei oder Schublade und seedet sie gleich.
Reiter trennen aktive, wartende, abgeschlossene und fehlerhafte Torrents, eine Live-Suche filtert die Liste, Detailseiten zeigen Dateien, Peers und Tracker. Unterbrochene Downloads gehen nach dem Neustart dort weiter, wo sie standen; jedes Stück wird mit SHA-1 geprüft, das auf einer Vampire V4 als 68k-Assembler 5,3 MB/s schafft. Zur Amiga-Einbindung gehören ein überwachter Ordner, Ablegen von Symbolen auf das Fenster oder das ikonifizierte Programm, ein Eintrag im Werkzeuge-Menü der Workbench, Hinweise über Herald oder Ringhio, Ereignisse mit Klang oder Befehl und ein ARexx-Port.
LumiTorrent läuft ab AmigaOS 3.1 auf einem 68020 oder schneller und braucht MUI 3.8 mit NList und TheBar sowie einen TCP/IP-Stack; für HTTPS-Tracker und den Update-Check empfiehlt sich AmiSSL 5. Getestet wurde es unter AmigaOS 3.1, 3.2, 3.5 und 3.9. LumiTorrent ist Freeware und spricht Deutsch und Englisch; Download und Einzelheiten stehen auf der Projektseite LumiTorrent .
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