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Mit LumiZip 1.0 bekommt die Lumi-Suite einen Archivmanager. Er öffnet, entpackt, testet und erzeugt Archive in rund sechzig Formaten – von 7z, zip und lha über tar.gz, tar.xz und iso bis rar, das nur gelesen wird. Die Oberfläche baut auf MUI 3.8 mit Werkzeugleiste, die Arbeit erledigt die Amiga-Fassung von 7-Zip 26.04 im Hintergrund.
Ein Archiv lässt sich verzeichnisweise durchblättern wie eine Schublade, Archive im Archiv öffnen sich per Doppelklick. Gepackt wird nach 7z, zip, tar, gzip, bzip2, xz und wim, auf Wunsch in Teilen, mit frei wählbarer Methode, Wörterbuchgröße und Solid-Blöcken. Dazu kommen verschlüsselte Archive samt verschlüsselter Dateinamen, selbstentpackende Programme, das Umwandeln von einem Format ins andere, Prüfsummen wie SHA-256 und CRC32 sowie eine Virenprüfung über die xvs.library.
Weil 7-Zip als eigener Prozess läuft, bleibt das Fenster während jedes Auftrags bedienbar, und jeder Auftrag lässt sich abbrechen. Umlaute in Dateinamen aus Archiven anderer Systeme setzt LumiZip über die codesets.library richtig um. Ein Protokoll zeigt jede Befehlszeile und die Ausgabe von 7zz. Zur Amiga-Einbindung gehören ein Eintrag im Werkzeuge-Menü der Workbench, Drag & Drop, Ablegen auf das ikonifizierte Fenster und ein ARexx-Port.
LumiZip läuft ab AmigaOS 3.1 auf einem 68020 oder schneller und braucht MUI 3.8 mit NList und TheBar. 7-Zip selbst liegt nicht im Paket: 7zz kommt aus dem Aminet-Paket util/arc/7zip.lha nach C:, der Installer weist darauf hin, wenn es fehlt. LumiZip ist Freeware und spricht Deutsch und Englisch; Download und Einzelheiten stehen auf der Projektseite LumiZip .
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