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Mit LumiAMP 0.5 bekommt die Lumi-Suite einen Musikabspieler. Er spielt MP3 über die mpega.library und mit den passenden Bibliotheken auch AAC, FLAC, Ogg Vorbis und Opus, aus Dateien und aus dem Internetradio. Jede dieser Bibliotheken ist optional: Was fehlt, spielt LumiAMP eben nicht, alles andere läuft weiter.
Der Ton geht über AHI, ohne Treiber dazwischen direkt auf Paula oder über ARNE auf der Vampire V4; MP3 kann auch an einen MHI-Hardware-Decoder wie den MAS Player gehen. Ist der Rechner für einen Titel zu langsam, stottert LumiAMP nicht einfach, sondern geht in einer festen Reihenfolge Stufe für Stufe herunter, so weit man es erlaubt. Maßstab für alle Zeitangaben ist ein 68030 mit 50 MHz.
Ein Fenster genügt: links der Spieler mit Titelbild und Visualisierung – Spektrum, Stereopegel, Oszilloskop, Wasserfall, Goniometer, Flower Scope oder VU-Meter –, rechts die Wiedergabeliste mit Spalten, Live-Suche und Umsortieren per Ziehen. Ausgeblendet wird daraus ein kompakter Spieler. Sender kommen aus PLS- und M3U-Listen oder aus der eingebauten Sendersuche im Verzeichnis radio-browser.info, über http und https. Der Tag-Editor bearbeitet ID3v1 und ID3v2, MP4-Tags und Vorbis-Kommentare samt Titelbild; Titelangaben liest LumiAMP über die codesets.library in jedem Zeichensatz richtig. Dazu kommen ein vollständiger ARexx-Port, der auch die Abfragen von AmigaAMP versteht, ein Tastenkürzel als Commodity, Hinweise auf den neuen Titel über Herald oder Ringhio und eine Update-Prüfung mit Signatur.
LumiAMP läuft ab AmigaOS 3.1 auf einem 68020 oder schneller und braucht MUI 3.8 mit NList, die mpega.library und die codesets.library; für Internetradio, Sendersuche und Update-Prüfung einen TCP/IP-Stack, für https zusätzlich AmiSSL. Getestet wurde es unter AmigaOS 3.1, 3.2, 3.5 und 3.9. LumiAMP ist Freeware und spricht Deutsch und Englisch; Download und Einzelheiten stehen auf der Projektseite LumiAMP .
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