Indivision AGA MK2
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Seit wenigen Tagen ist die neue Indivision AGA MK2 für Amiga 1200/4000T sowie 4000D/CD32 im Handel erhältlich. Die Preise liegen bei 149,90 Euro für die Amiga 1200/4000T Version bzw. 199,90 Euro für die Amiga 4000D/CD32 Version.

Der Indivision AGA MK2 ist ein interner Flickerfixer und ermöglicht den Anschluss moderner Monitore, welche die sonst üblichen Amigasignale nicht darstellen können. Neben den schon vom Vorgänger Indivision MK1 bekannten Merkmalen, wie 24-bit Farbauflösung, Unterstützung für Super Hires Modi und Highgfx bis zu 1024×768 Pixel bringt der Nachfolger als Neuerungen einen DVI-I Anschluss anstelle der VGA Buchse mit. Außerdem wurde der Pixelclock auf bis zu 135 MHz erhöht und der Framebuffer beträgt nun 16 MB. Ein dezentes, halbtransparentes On-Screen-Display ersetzt den Splashscreen der Vorgängerversion und alle Bildschirmauflösungen können mit mindestens 60 Hz ausgegeben werden. Die Firmware kann wie gewohnt über Software aktualisiert werden. Ein Konfigurationstool ist derzeit noch in Arbeit und kann später über die Internetseite des Herstellers bezogen werden.

Anders als der FlickerMagic von DCE kolidiert leider auch der Indivision AGA MK2 im Amiga 1200 wie schon sein Vorgänger mechanisch mit diversen Uhrenporterweiterungen (z.B. Prelude 1200, Delfina 1200, Melody 1200, IOBlix 1200) und der BVision PPC Grafikkarte. Hier hätte ich mir ebenfalls eine Verbesserung gewünscht und somit bleibt es dem geneigten Amiga 1200 Besitzer überlassen, ob sich eine Anschaffung für ihn lohnt und gegebenenfalls auf vorhandene Uhrenporterweiterungen verzichtet.

Melody 1200 Pro
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Mit der Melody 1200 Pro von Kato Development habe ich eine neue Soundkarte für meinen Amiga 1200 erworben und bin von dieser Karte einfach nur begeistert.

Anders als die Delfina Flipper Edition passt diese perfekt in den Amiga 1200 hinein und trennt sauber durch die Bauweise mit zwei Platinen den analogen vom digitalen Bereich. Die Ausstattung der Melody 1200 Pro ist ordentlich ausgefallen, neben 3 Stereo-Eingängen mit variabler Vorverstärkung und Aktivfilterung, wobei einer intern zugänglich ist, gesellt sich 1 Stereo-Ausgang sowie die Möglichkeit am durchgeschliffenen Uhrenport z.B. eine Twister 1200 weiterhin zu nutzen. Mit einem hochwertigen Crystal CS4227 Chip stehen neben einem 20 Bit AD/DA-Wandler auch Samplefrequenzen bis 48 kHz zur Verfügung. Aufnahme und Wiedergabe im Full-Duplex Modus kann man als selbstverständlich ansehen.

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Jack Tramiel verstorben
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Am Ostersonntag verstarb Jack Tramiel im Alter von 83 Jahren. Jack Tramiel gründete im Jahre 1954 die Commodore Business Machines (CBM) und stand bis zu seinem Ausscheiden 1984 an der Spitze des Konzerns.

Legendäre Computer erblickten unter seiner Führung die Welt wie der Commodore PET 2001, der VC-20 oder der Commodore 64. Ein berühmtes Zitat von Jack lautete, “We need to build computers for the masses, not the classes.”, was übersetzt “Wir müssen Computer für die Massen herstellen, nicht für Klassen.” bedeutet.

Im Jahre 1984 kaufte Jack Tramiel die Atari Inc. von Warner Communications Inc. und wurde damit zu einem direkten Konkurrenten von Commodore, die wenig später mit dem Amiga auf den Markt kamen. Jack Tramiel zog sich nach und nach aus dem aktiven Geschäftsleben zurück und verkaufte 1996 die Atari Inc. an die JTS Corporation.

NatAmi MX
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Das NatAmi-Entwicklerteam hat erste Fotos vom gleichnamigen MX-Entwicklerboard veröffentlicht.

Gegenüber dem ersten LX-Konzeptboard haben sich einige Änderungen ergeben. Das 170×140 mm große NatAmi MX besitzt aktuell u.a. folgende Ausstattungsmerkmale:

  • serial port, parallel port, ps/2 keyboard, ps/2 mouse, floppy disk, joystick ports
  • 31kHz video out, internal option port for 15kHz video out, 15kHz video in
  • audio in, audio out
  • SyncZorro, PCI, IDE, 3.5″, CompactFlash IDE
  • onboard LAN und USBv2 PCI expansion chips
  • 512 MB DDR2 RAM onboard

Das MX-Board macht einen sehr aufgeräumten und guten Eindruck. Ich bin weiterhin gespannt, wie sich das ganze Projekt noch entwickeln wird und wann die ersten Boards an die Kunden ausgeliefert werden können. Nachwievor ist dies mit Sicherheit die interessanteste Neuentwicklung für den klassischen Amiga-Markt.

Prototypen
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Von der Idee bis zum fertigen Produkt ist es manchmal ein langer Weg und durchläuft einige Zwischenstationen. Auch wird nicht immer jede Idee am Ende zu einem fertigen Produkt und dient am Ende mehr als Designstudie, wovon Teile eventuell später in andere Produkte mit einfließen.

Um einen kleinen Einblick in solche Entwicklungsschritte zu geben, möchte ich hier ein paar solcher Prototypen aus meinen Arbeiten vorstellen. Ich hoffe, sie sind für den einen oder anderen Leser interessant und bieten genug Inspirationen für eigene Ideen. Bei Fragen hierzu bin ich natürlich gerne bereit Auskunft zu geben.