CTorrent 2.4

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screenshot_006Beim verteilen großer Dateien über das Internet gibt neben dem klassischen direkten Download auf dem Server auch die Möglichkeit eines gestreuten Angebots. Dabei wird die Datei von mehreren Quellen gleichzeitig geladen und hält so die Belastung für jeden einzelnen Anbieter gering. Ein bekannter und geschätzter Vertreter ist BitTorrent und auch für AmigaOS 4 gibt es mit CTorrent einen entsprechenden Client zum Nutzen dieser Dienste.

CTorrent ist ein besonders leichtgewichtiger und schneller Client für BitTorrent-Netzwerke und daher auf anderen Plattformen sehr beliebt. Die aktuelle Version 2.4 für AmigaOS 4 ist eine Portierung von Pål Ringkilen und basiert auf Enhanced CTorrent (dnh 3.3.2). Der Port bietet auch eine kleine, aber sehr nützliche Oberfläche, was die Handhabung gerade für Einsteiger sehr vereinfacht.

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Sam440ep

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Mit dem Sam440ep präsentierte ACube Systems im Jahre 2006 ein neues PowerPC Mainboard im Mini-ITX Format. Unter dem Codenamen Samantha entwickelt, sollte es die eingestellten AmigaONE-Systeme von Eyetech ersetzen und so eine neue Plattform für AmigaOS 4 bereitstellen.

Das Herzstück ist ein PowerPC 440EP von Applied Mirco Circuits Corporation (kurz AMCC, AMC oder APM), einen in Lizenz gefertigten SoC (System on Chip) mit 533 oder 667 MHz Taktung. Für die visuelle Darstellung sorgt eine Radeon Mobility M9 mit 64 MB Speicher, einer so genannten Mobilversion der Radeon 9000 Serie von ATI (heute AMD). Ein Bildschirm kann über DVI oder S-Video direkt angeschlossen werden. Optional ist auch ein VGA-Anschluss vorgesehen. Sowohl der Prozessor als auch die verbaute Grafikkarte kommen ohne aktive Kühlung aus, was bei entsprechender weiterer Ausstattung ein absolut geräuschloses System bei minimaler Verlustleistung (ca. 15 Watt insgesamt) ermöglicht. Für das klangliche Wohl sorgt ein Cirrus Logic CS4281 Chip mit einem Realtek ALC655 Codec, der sogar eine 5.1-Kanal Ausgabe erlaubt. Über eine 3.5 mm Klinkenbuchse kann das Audiosignal abgegriffen werden.

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Total Amiga Ausgabe 17

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totalamiga17Es passieren Dinge im Amiga Universum, die bekommt man stellenweise erst Jahre oder gar Jahrzehnte später mit, wenn überhaupt.

So geschehen in der Ausgabe 17 des Total Amiga Magazins aus dem Jahre 2004. Auf Seite 9 dieser Ausgabe gab es eine kleine Buzz Word Box über Gerüchte und Kommentare, worin auch AmigaWorld seine Erwähnung fand. Es wurde berichtet, das AmigaWorld frisch das Licht der Welt erblickte, sein Hauptaugenmerk auf die Pegasos-Computer von Genesi legte und sich dabei den Namen AmigaWorld zu nutzen macht.

totalamiga17_2Woher solche Weisheiten kamen, ist leider nach all den Jahren auch nicht mehr nachzuvollziehbar. Bekannt ist, das der Kopf hinter AmigaWorld in der Zeit von 2003 bis 2008 einen Pegasos-Computer besaß und auch aktiv in der Gemeinschaft war. Allerdings hatte das nie etwas mit AmigaWorld direkt zu tun, dazu wurde das PegasosForum gegründet. Außerdem war AmigaWorld im Jahre 2004 nicht neu aus dem Nichts entstanden, sondern bereits 5 Jahre auf dem Markt (ja AmigaWorld gibt es bereits seit 1999) und hatte immer als primäres Ziel den klassischen Amiga im Visier.

Auch wenn dies mittlerweile lange her ist und womöglich niemanden mehr sonderlich stört, sollte dieses Gerücht zumindest einmal richtig gestellt werden.

PowerSelect 3.1

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PowerSelectPowerSelect von Janne Peräaho ist ein kleines Tool, welches die Auswahl einer Gruppe von Piktogrammen mit Hilfe eines Suchmusters auf der Workbench unter AmigaOS 4 sehr vereinfacht.

So lassen sich Beispielsweise Dateien eines bestimmten Types oder nach einem Erstellungsdatum in wenigen Sekunden auswählen. Gerade bei großen Datensammlungen erweist sich PowerSelect hierbei als besonders hilfreich. Die Suchmuster können dabei auf verschiedene Kriterien begrenzt werden, wie z.B. Namen, Typ, Version oder auch Kommentare.

screenshot_017PowerSelect ist als Commodity ausgelegt und läuft nach dem Start im Hintergrund mit. Sobald das gewünschte Verzeichnis geöffnet wurde, wird über ein Hotkey die Oberfläche aufgerufen. PowerSelect kostet $4.99 und kann direkt beim Autor erworben werden. Ob einem das Tool soviel Wert ist und man selbst einen Nutzen davon hat, muss man allerdings vorab abwägen. Eine Demoversion gibt es leider nicht, jedoch macht PowerSelect genau das, was es verspricht und das recht gut.

Meine Wertung: checkmark_4

Cranu 1.1

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cranu_2AmigaOS 4 liefert mit UnArc bereits ab Werk eine kleine Oberfläche zum komfortablen entpacken von unterschiedlichen Archiven mit. Dabei greift UnArc auf das bewährte XADMaster-System zurück, welches Modular erweitert werden kann.

Auch für das erstellen von Archiven gibt es mit Cranu von Peter Gordon eine sehr schlichte, aber funktionale Oberfläche. Dabei greift auch Cranu auf externe Packer zurück und kann über die Einstellungen ganz einfach selbst erweitert werden, sobald neue Packer für AmigaOS 4 verfügbar sind.

cranu_3Das erstellen von Archiven in der aktuellen Version 1.1 unter AmigaOS 4.1 auf meinem Sam440ep erfolgte zügig und verlief immer ohne Probleme. Cranu ist ein unscheinbares, aber sehr nützliches kleines Programm, das in keiner Sammlung fehlen sollte. Erst recht, wenn man desöfteren Archive stellen muss und sich nicht mühselig über Kommandozeileneingaben quälen möchte.

Was mir persönlich noch fehlt, ist eine einfachere Handhabung von verschiedenen Kompressionsstufen sowie bei der Verschlüsselung von Archiven. Hier besteht noch viel Luft nach oben, um daraus ein wirklich großartiges Programm zu machen. Cranu kann kostenlos aus dem OS4Depot heruntergeladen werden.

Meine Wertung: checkmark_3


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